Daumen rauf für die Messehalle

Daniel Sattler (Mitte) von der VBL und die WattVolleys-Macher Oliver Camp (li.) und Oliver Wagner nach dem Besuch der Messehalle Husum

Es ist viel zu tun für so einen Wildcard-Antrag. Neben der Sponsorensuche muss Etliches für den Profibetrieb vorbereitet, nicht zuletzt auch ein Businessplan erstellt und die Nachhaltigkeit des Projekts „Bundesliga-Volleyball im Norden“ gesichert werden. Damit die WattVolleys dabei keine Umwege gehen, unterstützt die VBL das Projektteam in der Phase der Vorlizenzierung tatkräftig. Jetzt war Daniel Sattler, VBL-Prokurist und Manager Organisation und Finanzen, zu Besuch in Husum. Für die WattVolleys-Macher gab’s wichtige Hinweise zum Lizenz- und Wildcardverfahren. Ganz besonders im Fokus stand dabei auch die geplante Spielhalle.

Etwas Phantasie brauchte Sattler bei seinem Rundgang schon, um sich in der Stahl-Glas-Konstruktion ein Volleyball-Event vorzustellen. Denn noch ist die Messehalle genau das, wofür sie sich ausgibt: eine Messehalle. Aus Volleyballsicht eben „nackt“. Ganz ohne Tribünen, Hallenboden usw. Aber die Rahmenbedingungen stimmten, versicherte Sattler. Hoch genug (16 Meter), groß genug (rund 4.000 Quadratmeter) und mit einem besonderen Charme ausgestattet, scheint die Messehalle Husum für die VBL bestens geeignet zu sein. Von Daniel Sattler gab’s jedenfalls einen Daumen rauf.

Jetzt gilt es für die WattVolleys, bis Ende März nicht nur die richtigen Sponsoren-Partnerschaften zu schließen, sondern auch das umfangreiche Lizenzierungspaket zu schnüren. Damit ab Oktober dann die VBL auch in Husum aufschlägt.